So schmeckt der Pfirsich

Einkaufen, lagern, geniessen

An einem heissen Sommertag in einen saftigen Pfirsich zu beissen, ist herrlich erfrischend. Nur: Wie lagert man Pfirsiche, damit sie auch frisch bleiben? Sind Pfirsiche überhaupt gesund? Und wo liegt der Unterschied zur Nektarine? Wir bringen Licht ins Dunkel.

Wussten Sie, dass es weltweit etwa 3000 verschiedene Pfirsichsorten gibt? Da kann man schnell den Überblick verlieren. Um es etwas einfacher zu machen, können Sie das Steinobst aber in weiss-, rot- und gelbfleischige Sorten einteilen, wobei Letztere am beliebtesten ist. Kein Wunder: Der gelbfleischige Pfirsich ist in der Regel süsser als seine Kollegen. Den hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralsalzen und Betacarotin haben aber alle drei Sorten gemeinsam. Deshalb ist der Pfirsich gut für Haut, Augen, Zellen, Herz und Immunsystem. Es lohnt sich also, in den Sommermonaten ins Pfirsichregal zu greifen.

Und wo liegt nun der Unterschied zur Nektarine? Die Nektarine ist aufgrund einer natürlichen Mutation des Pfirsichs entstanden. Während der Pfirsich mit einem weichen Flaum überzogen ist, hat die Nektarine eine glatte Haut und ihr Fruchtfleisch weist eine intensivere Farbe auf. Aber zurück zum Pfirsich – und zu den Einkaufstipps dazu.

Die wichtigsten Einkaufstipps

Die ersten Pfirsiche erhalten Sie bereits im Mai. Hochsaison hat die Frucht aber von Juli bis September. Spätreifende Sorten sind meistens aromatischer und ihr Fruchtfleisch lässt sich leichter vom Stein lösen. Achten Sie darauf, dass die Pfirsiche nicht steinhart, aber auch nicht zu weich sind. Ausserdem sollten sie auf keinen Fall Druckstellen haben. Wenn die Pfirsiche köstlich duften und eine unverletzte, prall wirkende Haut haben, sollten Sie unbedingt zugreifen. Dann sind sie nämlich vollreif und schmecken am besten. Und ganz wichtig: Achten Sie auch beim Transport darauf, dass die empfindliche Frucht keine Druckstellen bekommt.

Vorsichtig lagern

Der Tipp mit den Druckstellen gilt auch für die Lagerung. Achten Sie also darauf, dass sich die Pfirsiche nicht gegenseitig berühren. Idealerweise bewahren Sie sie im Gemüsefach des Kühlschranks auf. Dort halten sie sich etwa vier bis fünf Tage. Neben Bananen, Äpfeln und Birnen sollte der Pfirsich aber nicht liegen. Diese stossen nämlich Reifegase aus und beschleunigen den Verderb. Und auch in eine Plastikdose oder eine Frischhaltetüte gehört der Pfirsich nicht, weil sie die Schimmelbildung ebenfalls begünstigen. Für eine längere Aufbewahrung können Sie die Früchte einfrieren. Dafür legen Sie die Pfirsichstücke mit etwas Abstand auf ein Küchenbrett und stellen dieses für eine Stunde ins Tiefkühlfach. Wenn die Stücke gefroren sind, packen Sie sie in einen Gefrierbehälter und frieren sie schnell wieder ein.

Und jetzt: Pfirsich geniessen

Am besten schmeckt der Pfirsich, wenn man ihn pur geniesst. Während der weissfleischige Pfirsich aber vor allem für den frischen Verzehr angebaut wird, kann der gelb- und rotfleischige auch sehr gut weiterverarbeitet werden. Wie wäre es zum Beispiel mit einem erfrischenden Fruchtsalat, einem feinen Pfirsichkuchen oder einem süssen Smoothie?

Pfirsich eignet sich aber nicht nur für süsse, sondern auch für herzhafte Rezepte. Vielleicht geniessen Sie ihn mit Speck umwickelt aus dem Ofen, auf dem Grillspiess oder zusammen mit Schweinefilet als überbackener Pfirsich-Toast. Probieren Sie es einfach aus.

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